Völlig egal scheint dem PIN-Chef Günther Thiel das Schicksal seiner Beschäftigten zu sein. Warum er es im B5-Live-Interview trotzdem schafft, den Hörer so sehr zum Lachen zu bringen, dass einem fast die Tränen kommen, hört ihr euch am Besten selber an.
Jetzt schon ein Klassiker!
Sieh an, sieh an, hat der AStA sich doch am Freiraum zu schaffen gemacht. Und innerhalb weniger Wochen nun schon die zweite Ausgabe procuziert. Zwar nur sechsseitig, dafür optisch durchaus ansprechend. Und inhaltlich - nun ja, eben das, was der AStA an seine Kommilitonen weitergeben will. Vielleicht wird eine PDF-Datei ja sogar öfter geöffnet, als eine Zeitung aus Papier gelesen wird. Bleibt die Frage, ob sie durchs Öffnen auch automatisch gelesen wird.
direkt, aus Bremen btw, siehe vor allem stigma videospiele.
via Niggemeier: Medien im Blutrausch.
Edit: Das youtube-Plugin will leider nicht mehr gerade. ab und an?!
Vanity Fair lässt Friedman Mahler interviewen und wird damit vermutlich jede Menge Aufmerksamkeit bekommen. Jaja, in diesem Moment auch von hier, aber damit ist natürlich nicht unser Pupsblog gemeint, sondern zum Beispiel Spiegel Online. Da gibt Broder schön Gas. Obwohl das hier doch so nett war:
M.F. Also Sie verneinen, dass es so was gab. Dass Juden in deutschen Konzentrationslagern waren, verneinen Sie auch?
H.M. Nein, nein. Ich bin ja nicht blöd.
M.F. Darüber lässt sich trefflich streiten. (lacht)
Vor dem Interview steht:
"Soll man so ein Interview veröffentlichen? Hilft man damit einem Wahnsinnigen, andere anzustecken?
Nein. Neonazis hören Mahler zu, weil er ihren Irrsinn philosophisch veredelt. Er vertritt eine extreme Minderheit. Aber in Sachsen und in Mecklenburg-Vorpommern sitzt die NPD schon im Landtag. [...] Wir veröffentlichen dieses Interview, weil wir glauben, dass es eine bessere Bloßstellung der deutschen Rechtsextremen nie gegeben hat – auch wenn er Dinge sagt, die in Deutschland verboten sind: Mahler leugnet den Holocaust und benutzt den Hitler-Gruß."
Leider lässt sich diese "Ansteckungsgefahr" eben nicht so einfach wegwischen. Wir erinnern uns nur mal an die Hamburg-1-Studie, die zeigte, dass Zuschauer auch werbendste Formate für bare Münze halten können.
Schlimmstenfalls kann so ein Interview also auch für ganz andere Gedanken sorgen. Mh, der war doch Anwalt, der muss ja was auf dem Kasten haben, und, mh, der war ja mal so superlinks, der muss ja vernünftige Gründe gehabt haben, das aufzugeben, oh, dazu zählen auch Texte von, wie heißen die, Revisionisten, mal googeln demnächst, und überhaupt, der wird ja ständig unterbrochen, das ist aber echt nicht nett.
Und dann bleibt von der "Bloßstellung der deutschen Rechtsextremen" plötzlich überhaupt nichts mehr. Dann bleiben nur noch 28 Seiten braunstes Braun.
Dann doch lieber Louis Theroux, gefunden in den Niggemeier-Kommentaren.







In seinem Panorama-Beitrag Scientology and me verliert BBC-Reporter John Sweeney die Fassung.
Die Scientologen filmen mit und stellen den Clip auf youtube.
Die BBC reagiert mit Offenheit auf die Aktion, die letztlich nur die Kritik des Films bestätigt.
Geschichte und Links gesehen bei Stefan Niggemeier.
edit: Der BBC-Link führt inzwischen nicht mehr zur Scientology-Sendung. In guter Qualität gibt's den Beitrag aber noch bei Google.
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