Warum ProSieben seine Zuschauer ab übermorgen auch nach mehr als 30 Jahren Desillusion lieber "staunen statt begreifen" lassen will, steht übrigens auf der Seite des Senders:
"'The Successor', das israelische Vorbild von 'The next Uri Geller', war das erfolgreichste Programm der israelischen TV-Geschichte: Mehr als 50 Prozent der Haushalte schalteten ein."
Und das, obwohl die Kameras dabei offenbar mehr einfingen als sie sollten.
Mehr völlig Natürliches über Geller hat Stefan Niggemeier für die FAS aufgeschrieben.

Wer den Schnipsel von "Gegen die Wand" neulich im Medienethik-Seminar interessant fand, muss für den kompletten Streifen nicht mal mehr zum Verleiher bewegter Bilder seines Vertrauens gehen: Der NDR zeigt den Film jetzt umsonst und online. Ja, in einem Fenster, aber in einem großen.
edit: Vollbild geht auch - gewusst wie.
edit: Mittlerweile geht der Link ins Leere. Das Angebot sei aus rechtlichen Gründen vorübergehend offline genommen worden, schreibt der NDR auf Anfrage. "Wir hoffen aber, es sehr bald wieder anbieten zu können."
edit: Der Film ist wieder online.
Lernende, Demonstrierende, Programmierende, Backende, Verlegende, Frisierende, Schlachtende, Trinkende, Schreibende, Lesende, Spielende, Zuschauende, Arbeitende, Wählende, Anrufende, Lehrende, Angelnde, Türstehende, Feuerwehrende, Kochende, Internetnutzende, Schmiedende, Rettende, Schweissende, Jagende, Richtende, Laufende, Referierende, Gewinnende, Verlierende, Fotografierende, Liedermachende, Rauchende, Mordende, Fahrende, Wachende, Unternehmende, Verkaufende, Hörende, Glaubende, Beratende, Sympathisierende, Buchhaltende, Betreuende, Tuende, Anfangende, Erzählende, Fußballende, Kriegende, Singende.
-ende.
Laut Wikipedia hat Max Goldt mal geschrieben: "Wie lächerlich der Begriff Studierende ist, wird deutlich, wenn man ihn mit einem Partizip Präsens verbindet. Man kann nicht sagen: In der Kneipe sitzen biertrinkende Studierende. Oder nach einem Massaker an einer Universität: Die Bevölkerung beweint die sterbenden Studierenden. Niemand kann gleichzeitig sterben und studieren."
Heute musste ich mit Schrecken in der Süddeutschen Zeitung lesen, dass kein geringerer als Oliver Pocher demnächst Harald Schmidt in der ARD zur Seite stehen und mit ihm die Sendung moderieren soll. Die wird dann dementsprechend "Schmidt & Pocher" heißen, schreibt die SZ. Oh, mein Gott. 1. und da schließe ich mich dem Kommentar von "label" gerne an: "Ich mag Harald Schmid sehr gerne, vor allem da sein Humor nicht ´Pro 7` ist. Ich frage mich wie Oliver Pocher auf politische und kulturelle Pointen reagieren wird. Bestimmt nicht in seinem Stil." 2. Oliver Pocher ist bisher nicht gerade zimperlich mit seinen Mitmenschen umgegangen, Stichwort: Medienopfer. Ich möchte da nur gerne an die Sendung "Wetten, dass" erinnern, in der Oliver Pocher während der Außenwette eine Frau beleidigt hat - vor einem Millionenpublikum. Das mag in diesem Moment für einige witzig gewesen sein, für die Opfer ist das jedoch mit der Sendeminute nicht vergessen. Medienethik ist ein äußerst wichtiges Thema geworden, nicht umsonst spezialisieren sich immer mehr Anwälte und sogar Psychiater in diesem Bereich. Ich bin sehr gespannt, wie die ARD in Sachen Ethik mit Herrn Pocher verfahren möchte. Freien Lauf lassen oder wird er einen Maulkorb bekommen?
..., sagt man in Hannover. Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann unterstützt die Forderung seines bayrischen Kollegen, "Killerspiele" zu verbieten.
Fachjournalisten
der HS Bremen bloggen
- über das Studium, über Journalismus, über Bremen.
Text-Feed
RSS 0.92|RSS 1.0|RSS 2.0|Atom
Kommentar-Feed
RSS 0.92|RSS 1.0|RSS 2.0|Atom
skin based upon
crystalglass
title designed by
krishn