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  • 										    Helmholtz - Flaschenpost / screenshot

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  • 										     Open Ship 2010 / Zeitungsbericht

    Open Ship 2010 / Zeitungsbericht

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Küstenforschung als Entdeckerspiel

Mit einem spannenden Wissenschaftsspiel informiert das Helmholtz-Zentrum Geesthacht über die Ergebnisse des Instituts für Küstenforschung. Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG) erforschen seit über 40 Jahren das Klima an der deutschen Nordseeküste. Mithilfe von Mess-Bojen, Forschungsschiffen, Beobachtungssatelliten und Radaranlagen werden unter anderem die Fließgeschwindigkeit, Wassertemperatur und Wellenhöhe der Nordsee erfasst. Im Datenzentrum in Geesthacht werden diese und weitere Messdaten ausgewertet um daraus Computermodelle zu entwickeln, die die Meeresströmung früher, heute und in der Zukunft zeigen. Damit lässt sich zum Beispiel bestimmen, welche Küstengebiete im Falle einer Ölkatastrophe am dringlichsten geschützt werden müssen oder wie sich künftige Sturmfluten auswirken könnten. Oder aber wohin eine Flaschenpost treibt, die an einem beliebigen Punkt der Nordsee ins Wasser geworfen wird. Aus dieser anfänglichen Gedankenspielerei entwickelte sich die Idee zum Spiel mit der Strömung.

Vom Bord eines kleinen Außenborders kann der Spieler seine „virtuelle“ Flaschenpost in die Nordsee katapultieren. Einwurfstelle und Reiseziel können auf einer digitalen Seekarte frei gewählt werden. Dabei gilt es durch die Wahl eines günstigen Startpunktes die Strömung geschickt zu nutzen und die Flasche so möglichst nahe ans Ziel treiben zu lassen. Den Driftweg der Flaschenpost auf der 15 tägigen Reise kann nicht nur von Bord des „Tümmlers“, so heißt das kleine Forschungsboot der HZG, sondern auch auf einer maßstabsgetreuen Seekarte verfolgt werden. Beim virtuellen Feldversuch wird unter anderem deutlich wie variabel die Strömungsverhältnisse in der Deutschen Bucht sind. So kann als Startzeitpunkt z. B. der Zeitraum um den 16. Februar 1962 gewählt werden, als eine folgenschwere Sturmflut die Nordseeküste und die Unterläufe von Elbe und Weser erreichte. Ziel ist es einem Laienpublikum die Grundlagen, Ziele und Ergebnisse der interdisziplinären HZG Projekte eindrücklich und praxisnah zu vermitteln. Die Flaschenpost bildet dabei die Verbindung zu den Messdaten aus über 40 Jahren. Am Samstag den 5. September konnte das Flaschenpost Spiel erstmals getestet werden. Da nämlich öffnete das HZG-Forschungszentrum Geesthacht am „Tag der offenen Tür“ für über 5000 Besucher die Labortüren.